Ministerium unterstützt Energie-Monitoring

Ministerium unterstützt Energie-Monitoring | Haffhus | Pressemeldung

Vorpommerns Parlamentarischer Staatssekretär Patrick Dahlemann übergab einen Fördermittelbescheid des Ministeriums für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Die digitale Transformation wird hier im Haffhus massiv vorangetrieben, da ist die Unterstützung durch das DigiTrans Programm des Landes willkommen.

Ministerium unterstützt Energie-Monitoring | Haffhus | Pressemeldung
Übergeben im Haffhus wurde auch der Fördermittelbescheid für die LED-Beleuchtung in der Berliner Straße an unseren Bürgermeister Jürgen Kliewe (rechts) Foto: Stephan Greiner Mai

Wissen was energetisch läuft

Für uns im Haffhus ist es wichtig, dass alle energetischen Prozesse im Unternehmen sichtbar werden um notwendige Entscheidungen treffen zu können. Wir müssen wissen, wieviel Strom im Batteriespeicher verfügbar ist, welche Stromerzeuger aktiv sind, ob stromintensive Maschinen wie zum Beispiel Waschmaschine und Trockner arbeiten können, ob Elektrofahrzeuge von Mitarbeitern oder Gästen laden dürfen, mit wieviel Sonnenschein und damit mit wieviel PV-Strom in den kommenden Stunden zu rechnen ist usw. … – die Energie regelt viele interne Abläufe.

Die Lösung war die Entwicklung einer webbasierten APP und eines Dashboards, welches nicht nur die energetische Parameter liefert, sondern gleichzeitig auch erlaubt diese Prozesse zu steuern. Dem Nutzer werden alle relevanten Informationen anzeigt, über einen BOT können Informationen abfragt werden, Notification werden gesendet wenn es erforderlich ist.

Gerade im Bereich der Steuerung verlässt man sich allzuoft auf Vorgaben von Herstellern oder Installateuren. Das es wesentlich smarter und effizienter geht zeigen beispielsweise unsere neu aufgesetzte Saunasteuerung und auch der Umgang mit dem immer wichtiger werdenden Rohstoff Wasser.

Ricardo Joerges, CEO

Die Saunasteuerung eines bekannten Herstellers kann einfach nur die Funktion „Sauna an“ – keine Intelligenz hinsichtlich eines smarten Anlaufens, so eine Finnische Sauna sorgt dann schonmal für 21 kw zusätzliche Last, kein Vorwärmen mit geschenktem Sonnenstrom, keine Lastbegrenzung wenn notwendig. Die Steuerung wurde von uns ersetzt und unseren Wünschen entsprechend für einen effizienteren Einsatz programmiert.

Mit dem Umgang des Trinkwassers in unserem Haus haben wir ebenfalls durch intelligente Steuerung Maßstäbe nicht nur für unsere Branche gesetzt. Hier konnten wir teilweise bis zu 80% Energie gegenüber herkömmlichen Prozessen einsparen. Sicherheit und Komfort für unsere Gäste sind dadurch nicht eingeschränkt, im Gegenteil, die Überwachung aller Daten auch in diesem Bereich gibt und die Möglichkeit vorausschauend zu handeln und bei frühzeitig einzugreifen, sollte es zu technischen Problemen kommen.

Es ist nicht nur wichtig gewesen mit unseren Investitionen ausschließlich grüne Energie zu produzieren, sondern diese auch effizient zu nutzen. Das funktioniert nicht ohne Digitalisierung.

Dirk Klein, Manager für Nachhaltigkeit und Digitalisierung






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